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Teekraut-Lexikon

In unserem kleinen Nachschlagewerk findet ihr Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen rund um die Themen Kräuter und Tee.

Begriff Definition
Pekoe

Die genaue Herkunft des Wortes Pekoe ist nicht bekannt. Vielleicht stammt es von dem chinesischen Ausdruck für „weißer Flaum“ oder „weißes Haar“, der sich in der Aussprache so ähnlich anhört. Auch der chinesische Ausdruck für „weiße Blume“ klingt ähnlich und ist als Wortherkunft denkbar. Auf jeden Fall wird es sich in beiden Fällen auf die feinen, weißen Härchen an den Knospen beziehungsweise auf der Blattunterseite der jungen Teetriebe beziehen. Pekoe bezeichnet einen Blattgrad in der Teesortierung und findet sich als Buchstabe P in der Bezeichnung von Schwarztee wieder. FOP steht beispielsweise für Flowery Orange Pekoe.

Pfefferminze

Die Pfefferminze (Mentha x piperita) ist eine Pflanze aus der Gattung der Minzen und Grundlage für den beliebten Pfefferminztee. Ursprünglich stammt die frostharte Staude vermutlich aus Ostasien. Einige Veröffentlichungen führen den Ursprung der Pflanze auf England zurück, was ihr den Beinamen Englische Minze verliehen hat. Bekannt ist sie auch als Gartenminze oder Edelminze. Botaniker gehen davon aus, dass es sich bei der Pflanze um eine natürliche Kreuzung der Wasserminze und der Grünen Minze handelt. Heute wächst die Pfefferminze in vielen Ländern der gemäßigten Klimazone wild, wird aber auch gezielt zur Tee- und Kräuterproduktion angebaut. Die ausdauernde, krautige Staude bildet flache Wurzeln mit zahlreichen oberirdischen und unterirdischen Ausläufern. Die gering bis stark behaarten Stiele erreichen etwa 30 bis 90 cm Höhe. Manchmal sind sie von einem leicht rötlichen Schimmer überzogen. Die dunkelgrünen Laubblätter sind länglich mit grob gezähnten Rändern und häufig von violetten Adern durchsetzt. Von Juli bis September tragen die Stiele an ihren Enden rosa- bis lilafarbene Blütenähren.

Für die Verwendung als Tee werden die Pfefferminzblätter vor der Blüte geerntet und frisch oder getrocknet mit heißem Wasser übergossen. Die dabei freigesetzten ätherischen Öle Menthol und Linalool bestimmen den scharfen, leicht pfeffrigen Geschmack, dem die Pfefferminze ihren Namen verdankt. Ein geringer Gehalt an Gerbstoffen fügt eine nur leicht bittere Note hinzu. Durch seinen zunächst wärmenden, dann kühlenden Effekt ist Pfefferminztee ein beliebtes Erfrischungsgetränk. In arabischen und nordafrikanischen Ländern genießt man den Tee gerne warm und stark gezuckert. Das scharfe Aroma harmoniert gut zu fruchtigen Noten und lässt sich beispielsweise mit Zitrusfrüchten zu schmackhaften Teemischungen kombinieren.

Da Pfefferminztee kein Koffein enthält, eignet er sich auch als Getränk für Kinder. Geschätzt wird der aus der Pfefferminze gebrühte Tee zudem aufgrund seiner Heilwirkung. In der Naturheilkunde macht man sich die Wirkung der ätherischen Öle sowie der Gerb- und Bitterstoffe zunutze. Medizinisch nachgewiesen ist die antibakterielle Wirkung des reinen Pfefferminzöls. Pfefferminztee gilt derweil als entkrampfend, gallentreibend und beruhigend. Der Tee wird zum Beispiel als sanftes Mittel bei Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit und allgemeinen Verdauungsbeschwerden gereicht. Die frischen und scharfen Geschmacksnoten sollen darüber hinaus bei Spannungskopfschmerzen und leichten Erkältungsbeschwerden helfen. Bereiten Sie den Tee aus getrockneten Blättern zu, übergießen Sie für eine Tasse zwei gehäufte Teelöffel Pfefferminzkraut mit etwa 250 ml Wasser. In einer abgedeckten Tasse sollte der Pfefferminztee anschließend sechs bis acht Minuten ziehen, um seinen vollen Geschmack und seine Wirkung zu entfalten. Beim fertig zubereiteten Tee setzen sich die ätherischen Öle auf der Oberfläche ab.

Pu Erh Tee

Pu-Erh-Tee verdankt seinen Namen einer Stadt in der südchinesischen Provinz Yunnan, in der dieser, nach chinesischer Kategorisierung, schwarze Tee, auf eine über tausendjährige Tradition verweisen kann. Seine Herstellung ist aufwendig und langwierig und ähnelt bis zum Röstprozess dem Herstellungsverfahren von grünem Tee. Dieser Rohtee wird danach in Formen gepresst, getrocknet und unter speziellen Bedingungen gelagert. In dieser bis zu mehrjährigen Lagerungszeit unterliegt der Tee einer natürlichen Reifung und entwickelt durch die Fermentation seiner Inhaltsstoffe in Verbindung mit Mikroorganismen sein charakteristisches Aroma. Der erdig-würzige Geschmack kann durchaus als eigen bezeichnet werden und ist sicher nicht jedermanns Sache, allerdings werden diesem Tee besondere gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, wie z. B. eine anregende Wirkung auf die Verdauung oder auch der Fettverbrennung.

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