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Hagebutte

Begriff Definition
Hagebutte

Was sind Hagebutten?

Als Hagebutten werden landläufig die Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten bezeichnet. Vor allem für Früchte der sogenannten Hunds-Rose (Rosa canina) ist der Name Hagebutte geläufig. Umgangssprachlich verwendet man die Bezeichnung auch für die Wildrosen und Heckenrosen, an denen die Früchte wachsen. Die Früchte bilden sich nach der Blüte im Herbst und reifen bis Oktober oder November heran. Sie sind etwa 2 cm lang und ellipsenförmig. Reife Hagebutten weisen eine charakteristisch rote Farbe auf. Die Sammelfrucht enthält zahlreiche kleine Kerne. Diese Nüsse sind mit widerhakenförmigen Härchen bedeckt und lösen bei Kontakt mit der Haut einen starken Juckreiz aus. Vor der Verarbeitung des Fruchtfleisches werden sie daher in der Regel entfernt. Aus dem getrockneten Fruchtfleisch, teils unter Beimischung der enthaarten Kerne, wird Hagebuttentee hergestellt. Die Ernte erfolgt meist im Spätherbst, ist aber auch nach dem ersten Frost noch möglich.

Woher stammt die Hagebutte?

Die Hagebutte wächst ursprünglich in Europa, Asien und Nordafrika. Die Wild- und Heckenrosensträucher sind relativ anspruchslos. Am besten gedeihen sie in einer sonnigen Lage und auf humusreichen Böden.

Wie schmeckt Hagebuttentee?

Für die Zubereitung von Hagebuttentee übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel getrocknete Hagebutten mit heißem Wasser und lassen den Aufguss mehrere Minuten ziehen. Der Tee besitzt eine fruchtige, süß-säuerliche Note. Je später die Früchte geerntet werden, umso süßer fällt dabei ihr Aroma aus. Der Geschmack variiert zudem je nach Ziehzeit: Kurz ziehen gelassen, schmeckt der Tee fein-mild, nach längerer Ziehzeit kräftiger und leicht bitter. Reiner Hagebuttentee weist nur eine leicht rötliche Färbung auf. Der intensive Rotton der im Handel erhältlichen Hagebuttentee-Mischungen kommt durch das Hinzufügen von Malve oder Hibiskus zustande. Der koffeinfreie Aufguss eignet sich heiß und kalt als Erfrischungsgetränk für jede Tageszeit und für jedes Alter. Gerne wird der rote, fruchtige Tee auch Kindern gereicht. Beliebt sind Hagebutten zudem für weihnachtliche Teemischungen mit Gewürzen wie Zimt, Anis und Vanille.

Hagebutte als Heilpflanze

Die Naturheilkunde macht sich schon lange die wertvollen Inhaltsstoffe der Hagebutte zunutze. Im Mittelalter empfahl zum Beispiel Hildegard von Bingen den Genuss von Hagebutten-Mus bei Magenleiden. Sebastian Kneipp verwendete Hagebuttentee aufgrund seiner harntreibenden Wirkung. Hagebutten enthalten besonders viel Vitamin C und sollen daher die Abwehrkräfte des Körpers stärken. Ihre rötliche Färbung kommt durch den Farbstoff Lycopin zustande. Dem Antioxidans wird eine tumorbekämpfende Wirkung zugeschrieben. Zudem soll es gegen Arterienverkalkung helfen. Darüber hinaus enthalten Hagebutten Gerbstoffe, ätherische Öle, Pektine, Kieselsäure sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe. Die Inhaltsstoffe verleihen Hagebuttentee eine entzündungs- und leicht schmerzhemmende Wirkung. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose soll der Tee die Schmerzen reduzieren und die Beweglichkeit der Gelenke fördern. Aufgrund seiner entwässernden Eigenschaften wird er zudem bei Nieren- und Blasenleiden gereicht. Weiterhin wird Hagebuttentee eine beruhigende Wirkung zugeschrieben.

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