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Holunderblüte

Begriff Definition
Holunderblüte

Was sind Holunderblüten?

Als Holunder werden mehr als 20 Pflanzenarten aus der Familie der Moschuskrautgewächse bezeichnet. Zu den in Deutschland heimischen Arten gehört der Schwarze Holunder (Sambucus nigra), volkstümlich auch als Holler, Hollerbusch oder Schwarzer Flieder bezeichnet. Der Strauch kann eine Höhe von bis zu elf Metern erreichen. Stamm und Äste sind von graubrauner Rinde mit korkartiger Borte umgeben. Die Laubblätter sind von kräftig grüner Farbe und etwa 12 cm lang. Von Mai bis Ende Juni bilden sich zahlreiche weiße Blütendolden mit starkem, weithin wahrnehmbarem Duft. Von September bis Oktober trägt der Schwarze Holunder kleine, dunkle Beeren. Holunderbeeren werden zu Saft, Mus oder Marmelade verarbeitet. Die Holunderblüte wird dagegen zur Herstellung von Sirup und Holunderblütentee genutzt.

Woher stammt der Holunder?

Der Schwarze Holunder ist in Mitteleuropa heimisch und gehört hier zu den häufigsten Straucharten. Weiterhin wächst er im restlichen Europa, in Westsibirien, in Indien, im Kaukasus und Kleinasien. Auch in Nordafrika ist die Pflanze anzutreffen. Der Strauch ist robust und anspruchslos, ausgesprochen frosthart und gedeiht gut um Halbschatten.

Wie schmeckt Holunderblütentee?

Tee aus der Holunderblüte besitzt einen eigentümlichen, fein-süßlichen, leicht blumigen Geschmack mit zurückhaltender Säure. Aufgrund seines milden Aromas ist er bei Erwachsenen wie auch bei Kindern sehr beliebt. Da Holunderblütentee kein Koffein enthält, kann er problemlos von Teetrinkern jeden Alters genossen werden. Er kann bereits Kleinkindern ab dem ersten Lebensjahr gereicht werden. Der typische Holunderblüten-Geschmack passt sehr gut zu süßen Desserts, zu Obst, aber auch zu Käse. Beliebt sind auch Tee-Mischungen aus Holunderblüten und Kräutern. Zur Zubereitung werden zwei Teelöffel Holunderblüten mit etwa 150 ml kochendem Wasser übergossen und für zehn Minuten ziehen gelassen.

Holunderblütentee in der Naturheilkunde

Die Holunderblüte enthält viel Vitamin C, ätherisches Öl, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. Holunderblütentee wird eine schweißtreibende und schleimlösende Wirkung nachgesagt. Aus diesem Grund trinkt man ihn bei Fieber und bei Erkältungssymptomen wie Halsschmerzen und Husten. Darüber hinaus soll der Tee die Nierentätigkeit anregen und bei Blasenentzündungen die Heilung unterstützen. Weiterhin sollen die Blüten die Verdauung anregen, stoffwechselfördern und blutreinigend wirken. Darüber hinaus gilt der Duft der Holunderblüte als entspannend und stresslösend. Holunderblütentee wird daher gerne am Abend vor dem Schlafengehen getrunken, um das Einschlafen zu fördern.

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