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Ingwer

Begriff Definition
Ingwer

Was ist Ingwer?

Ingwer (Zingiber officinale) gehört zur Familie der Ingwergewächse. Er wird auch als Ingber, Immerwurz, Ingwerwurz oder Imber bezeichnet. Die ausdauernde, krautige Pflanze erreicht eine Höhe von 50 bis 150 cm. An ihrem dicken Stängel sitzen lange, spitz zulaufende Laubblätter, die ihr ein schilfartiges Aussehen verleihen. Direkt aus dem Wurzelstock wird der bis zu 25 cm lange Blütenschaft gebildet. Die Wurzel selbst, auch als Rhizom bezeichnet, findet als Küchengewürz und Arzneimittel Verwendung. Aus der gelblichen Knolle wird zudem der Ingwertee gebrüht.

Woher stammt Ingwer?

Ingwer stammt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen. Traditionell wird er unter anderem in Indien, Thailand, China, Nepal, Indonesien, Bangladesh, Japan und Nigeria angebaut, ebenso in einigen südamerikanischen Ländern. Bereits seit dem 9. Jahrhundert ist die Pflanze im deutschen Sprachraum bekannt. Seit 2017 wird sie im Rahmen eines Forschungsprojekts auch in Deutschland angebaut.

Wie schmeckt Ingwertee?

Für die Herstellung von Ingwertee verwendet man die Wurzel frisch oder getrocknet. In dünne Scheiben geschnitten und mit heißem Wasser aufgebrüht, ergibt sie einen schwach gelblichen Tee mit scharf-würzigem Geschmack. Sein charakteristisches Aroma verdankt der Tee dem ätherischen Öl alpha-Zingiberen sowie Scharfstoffen aus der Gruppe der Gingerole und Shogaole. Frische Knollen enthalten vor allem Gingerole. Bei längerer Lagerung und hohen Temperaturen wandeln sich diese Scharfstoffe in Shogaole um. Die Schärfe des Ingwers harmoniert gut zur Säure der Zitrone und zur Süße des Honigs. Beliebt sind auch Ingwertee-Mischungen mit Zitronengras oder Grünem Tee. Als koffeinfreies Erfrischungsgetränk lässt sich der Tee zu jeder Tageszeit genießen. Grundsätzlich eignet er sich auch für Kinder, die den scharfen Geschmack allerdings manchmal als nicht angenehm empfinden.

Ingwertee in der Naturheilkunde

In der asiatischen Medizin wird Ingwer bereits seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt. Aufgrund des hohen Vitamin C-Gehalts wird Ingwertee zum Beispiel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Linderung von Erkältungssymptomen getrunken. Die Inhaltsstoffe Borneol und Cineol sowie die enthaltenen Scharfstoffe verleihen der Ingwerknolle zudem eine verdauungsfördernde, magenstärkende, appetit- und kreislaufanregende Wirkung. Nachgewiesen ist, dass Ingwer Übelkeit lindern kann. Weiterhin soll Ingwertee bei Kopfschmerzen, rheumatischen Beschwerden und Diabetes helfen. Da die Knolle auch eine wehenfördernde Wirkung aufweist, sollten Schwangere auf Ingwer verzichten.

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