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Johanniskraut

Begriff Definition
Johanniskraut

Was ist Johanniskraut?

Das Echte Johanniskraut oder Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine bekannte Heilpflanze aus der Gattung der Johanniskräuter und der Familie der Hartheugewächse. Sein Name leitet sich von Johannes dem Täufer ab, da die Pflanze um den Johannistag am 24. Juni herum blüht. Die ausdauernde und krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 15 bis 100 cm. Um die spindelförmige, bis zu 50 cm lange Wurzel bilden sich verzweigte Wurzelkriechsprosse. Am aufrechten Stängel sitzen bis zu 3 cm lange, ovale Laubblätter. Der Blattrand ist mit schwarzen Öldrüsen besetzt. Die fünfblättrigen Blüten sind von goldgelber Farbe. Als Heilkraut wird die gesamte Pflanze außer der Wurzel verwendet.

Woher stammt Johanniskraut?

Das Echte Johanniskraut ist in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch. Als eingebürgerte Pflanze wächst es zudem in Ostasien, Nord- und Südamerika und Australien. Es gedeiht vom Flachland bis in die mittleren Höhenlagen und tritt wild unter anderem an Waldrändern, Wegen, Heiden, Brachen und Gebüschsäumen auf. Ideale Bedingungen findet die Halbschattenpflanze an mäßig warmen bis warmen Standorten auf trockenen bis mäßig feuchten und stickstoffarmen Böden.

Wie schmeckt Johanniskrauttee?

Aus Stängel, Blättern und Blüten des Johanniskrauts wird der Johanniskrauttee gebrüht. Er weist einen leicht herben und würzigen Geschmack auf. Für die Zubereitung übergießt man ein bis zwei Teelöffel mit siedendem Wasser und lässt den Tee für etwa zehn Minuten ziehen.

Johanniskrauttee in der Naturheilkunde

In der Naturheilkunde macht man sich vor allem die roten Pflanzenfarbstoffe und Gerbstoffe des Echten Johanniskrauts zunutze. Die beiden wichtigsten Inhaltsstoffe heißen Hypericin und Hyperforin. Sie verleihen sowohl dem Johanniskrautöl als auch dem Johanniskrauttee eine tiefrote Farbe und besitzen zudem eine nervenberuhigende, stimmungsaufhellende und schlaffördernde Wirkung. Johanniskraut wird daher als pflanzliches Antidepressivum eingesetzt. Die Inhaltsstoffe hemmen außerdem das Wachstum von Bakterien und Viren.

Was ist bei der Anwendung und Dosierung von Johanniskrauttee zu beachten?

Wie genau die Pflanze die Psyche beeinflusst, konnte die Forschung bislang nicht herausfinden. Außerdem ist umstritten, wie gut Johanniskraut tatsächlich gegen depressive Verstimmungen wirkt. Wer Johanniskrauttee anwenden möchte, sollte die Dosierung zuvor mit einem Arzt absprechen. Dabei ist zu beachten, dass es zu Wechselwirkungen mit zahlreichen anderen Medikamenten kommen kann, unter anderem mit Blutverdünnern, hormonellen Verhütungsmitteln und einigen Krebsmedikamenten. Darüber hinaus darf Johanniskrauttee nicht mit anderen Antidepressiva kombiniert werden. Hypericin kann die Haut lichtempfindlicher machen und zu sonnenbrandähnlichen Hautreaktionen führen. Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche sollten auf die Einnahme von Johanniskraut komplett verzichten.

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