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Lindenblüte

Begriff Definition
Lindenblüte

Was sind Lindenblüten?

Als Lindenblüten bezeichnet man die Blüten der Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und der Winterlinde (Tilia cordata). Die beiden Laubbäume stammen aus der Art der Linden, die ihrerseits zur Familie der Malvengewächse gehört. Die Sommerlinde blüht von Juni bis August, die Winterlinde einige Wochen später. Die Blüten sind von blass grün-gelblicher Farbe. Bereits seit dem Mittelalter werden sie als Naturheilmittel genutzt.

Woher stammt die Linde?

Sommerlinde und Winterlinde sind ursprünglich in Mittel- und Südeuropa heimisch. Heute wachsen sie nur noch selten wild. Die Sommerlinde bevorzugt Hangschuttwälder und Schluchtwälder als Standort, die Winterlinde ist häufig in sommerwarmen Eichen-Hainbuchen-Wäldern zu finden. Beide Arten wachsen bis in die Mittelgebirgsregionen hinein, die Sommerlinde gedeiht im Allgäu bis in Höhen von 1.450 Metern.

Wie schmeckt Lindenblütentee?

Für die Herstellung von Lindenblütentee verwendet man den gesamten Blütenstand inklusive des sogenannten Hochblatts. Die Blüten werden fünf Tage nach dem Aufblühen geerntet und anschließend getrocknet. Zur Zubereitung einer Tasse Tee übergießt man einen Teelöffel der getrockneten Blüten mit 150 ml siedendem Wasser. Den Aufguss lässt man zugedeckt sieben Minuten ziehen und seiht anschließend die Pflanzenteile ab. Die Lindenblüten verleihen dem Tee eine goldrote Farbe und einen angenehm süßlichen Geschmack. Als koffeinfreier Kräutertee kann Lindenblütentee bereits von Kleinkindern getrunken werden. Die empfohlene Höchstmenge für Kinder von neun bis 12 Monaten liegt bei 0,2 bis 1,0 Gramm Lindenblüten pro Tag, für Kinder von ein bis drei Jahren bei 1,0 bis 2,0 Gramm pro Tag. Bei Kindern ab vier Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen beträgt die empfohlene Höchstmenge 4,0 Gramm am Tag.

Lindenblütentee in der Naturheilkunde

Lindenblüten sind ein bekanntes und beliebtes Mittel der pflanzlichen Medizin. Schon im Mittelalter setzte man Lindenblütentee zur Behandlung verschiedener Leiden ein. Die Blüten und der daraus gebrühte Tee enthalten ätherische Öle, Pflanzensäuren, Flavonoide und Schleimstoffe. Die Schleimstoffe stillen Hustenreiz und mildern Halsschmerzen. Flavonoide und weitere enthaltene Glykoside verleihen dem Tee zudem eine krampflösende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Weiterhin wirkt der Aufguss schweißtreibend. Lindenblütentee wird daher bei fiebrigen Erkältungskrankheiten gereicht. Außerdem soll er rheumatische Beschwerden, Krämpfe, Migräne und Magenbeschwerden lindern.

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