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Melisse

Begriff Definition
Melisse

Was ist Melisse?

Die Melisse (Melissa officinalis) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Sie wird etwa 20 bis 90 cm hoch und bildet einen aufrechten, mit feinen Haaren besetzten Stängel mit mehreren Verzweigungen. An diesen Verzweigungen sitzen gegenständig angeordnete Laubblätter mit gekerbtem Rand. Beim Zerreiben der Blätter duften diese stark nach Zitrone. Aus diesem Grund trägt die Pflanze auch den Namen Zitronenmelisse. Von Juni bis August bildet die Pflanze am oberen Stängelende zwittrige, weiße Blüten, die ebenfalls zitronig duften. Frische und getrocknete Blätter der Melisse finden in der Küche Verwendung, unter anderem zur Herstellung von Melissentee.

Woher stammt die Melisse?

Ursprünglich stammt die Zitronenmelisse aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Das Verbreitungsgebiet reicht von Anatolien bis nach Pakistan. Mittlerweile wird sie weltweit in den gemäßigten bis warmen Klimazonen kultiviert. In Deutschland ist sie eine beliebte Ergänzung für den Kräutergarten und gedeiht auch als Kübelpflanze auf dem Balkon. Verwildert wächst sie in der Nähe von Wäldern und auf Forststraßen.

Wie schmeckt Melissentee?

Melissentee ist aufgrund seines frischen, zitronenartigen Geschmacks beliebt. Sein Aroma verdankt er einem ätherischen Öl, das die Bestandteile Citral, Citronellal, Geranial und Neral enthält. Zur Zubereitung des Tees werden die frischen oder getrockneten Blätter mit heißem Wasser übergossen und sieben bis neun Minuten abgedeckt ziehen gelassen. Die Ziehzeit sollte neun Minuten nicht überschreiten, da der Tee ansonsten ein leicht benommenes Gefühl auslösen kann. Der koffeinfreie Tee wird aufgrund seiner beruhigenden und angstlösenden Wirkung gerne am Abend getrunken, häufig als Tee-Mischung mit anderen schlaffördernden Heilpflanzen wie Lavendel, Baldrian, Hopfen oder Passionsblume.

Melissentee in der Naturheilkunde

Die Zitronenmelisse hatte bereits im Mittelalter Einzug in deutsche Kräuter- und Klostergärten gehalten. Einst musste sie sogar per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden. Ihre arzneiliche Wirkung verdankt die Melisse dem ätherischen Öl, das ihr auch den charakteristischen Duft verleiht. Durch seine beruhigenden Eigenschaften unterstützt ein aus Melissenblättern zubereiteter Tee insbesondere nervösen und ängstlichen Menschen beim Einschlafen. Entspannung wirkt Melisse auch auf die Muskulatur im Darm. Melissentee kann daher Magen- und Darm-Beschwerden wie Blähungen und Völlegefühl lindern. Äußerlich angewendet, hilft eine aus dem Kraut hergestellte Tinktur oder Creme gegen Lippenherpes.

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