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Schafgarbe

Begriff Definition
Schafgarbe

Was ist Schafgarbe?

Als Schafgarbe bezeichnet man umgangssprachlich die Gemeine oder Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium). Die ausdauernde, krautige Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wächst zu einer Höhe von bis zu 100 cm heran und bildet manchmal auch Halbsträucher. Die Laubblätter sind fein gefiedert, wobei nur die unteren Blätter Stiele aufweisen. Von Mai bis Juni bildet die Pflanze weiß bis rosafarbene Blüten-Dolden aus. Die Blüten, aber auch das ganze Kraut werden unter anderem zur Zubereitung von Schafgarbentee verwendet.

Woher stammt die Schafgarbe?

Die Gewöhnliche Schafgarbe ist in Europa, Asien, Nord- und Mittelamerika heimisch. Mittlerweile hat sie sich auch in Südamerika, Afrika, Australien, Neuseeland und auf Hawaii angesiedelt. Die anspruchslose Pflanze gedeiht in fast allen Klimazonen und ist bis in Höhenlagen von 2.000 Metern zu finden. Lediglich im Mittelmeerraum ist sie selten. Häufig sieht man sie auf Wiesen und Schafweiden sowie an Acker- und Wegrädern. Sie bevorzugt stickstoffhaltige Böden und gilt daher als zuverlässiger Stickstoffanzeiger.

Wie schmeckt Schafgarbentee?

Für die Zubereitung von Schafgarbentee werden ein bis zwei Teelöffel des getrockneten Krauts mit 150 ml kochendem Wasser übergossen und zehn bis 15 Minuten ziehen gelassen. Aufgrund des hohen Gehalts an Bitter- und Gerbstoffen schmeckt Schafgarbentee recht bitter. Wer das Aroma abmildern möchte, kann den Tee mit Honig süßen oder mit anderen Kräutertees mischen. Schafgarbentee ist koffeinfrei, bekömmlich und wird in der Naturheilkunde zur Linderung diverser Beschwerden eingesetzt.

Schafgarbentee in der Naturheilkunde

Neben Bitter- und Gerbstoffen enthält die Schafgarbe noch weitere wertvolle Inhaltsstoffe, die sich die Naturheilkunde zunutze macht. Dazu gehören Pflanzenstoffe wie Azulen, Flavone und Eukalyptol. Diese ätherischen Substanzen weisen eine entzündungshemmende, antibakterielle, krampflösende und blutstillende Wirkung auf. Die enthaltenen Bitterstoffe regen zudem die Produktion von Gallenabsonderung in den Leberzellen an. Dadurch fördert der Tee die Verdauung und kann bei Übelkeit und Appetitlosigkeit helfen. Aufgrund seiner krampflösenden Eigenschaften wird er außerdem bei Magen-Darm-Beschwerden und Menstruationsschmerzen getrunken. Schafgarbensud eignet sich auch zur äußeren Anwendung. Ihm wird zum Beispiel eine blutstillende Wirkung nachgesagt. In Schafgabensud getränkte Umschläge oder Sitzbäder sollen die Wundheilung unterstützen. Innerlich angewendet, soll der Tee dagegen die Durchblutung anregen. Dadurch kann er sowohl beruhigen als auch beleben. Da er möglicherweise auch wehenfördernd wirkt, sollten Schwangere auf den Tee verzichten.

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